125 Jahre – Tag der offenen Tür

Vor knallblauem Himmel türmten sich kleine „Popcornwolken“, während die Sonne meist ungestört schien. Bei schwachem Wind lagen die Temperaturen bei angenehmen 20 Grad.

Bereits am Vormittag kamen im Bootshaus zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft zusammen, um das 125-jährige Bestehen des Vereins zu würdigen und gemeinsam auf Vergangenes und Kommendes zu blicken. 

Mit der Taufe eines neuen Coastal-Einers durch unsere WM-erfahrene Bootswartin und Trainerin Brigitte Haase öffneten sich schließlich die Türen für alle Besucher:innen. Mit dem neuen Boot hat der Verein seinen Bootspark um einen gutmütigen Einer erweitert, dessen breite, stabile Bauweise auch Menschen erste Erfahrungen ermöglicht, die diesen Bootstyp noch nicht sicher fahren können.

Über den Nachmittag hinweg wurde es auf dem Vereinsgelände lebhaft. Jung und Alt probierten sich auf den Ruderergometern aus, während Kinder an verschiedenen Spielstationen ihr Geschick testen konnten. Besonders beliebt waren die Barkenfahrten, bei denen die Besucher:innen selbst die Riemen in die Hand nehmen durften. Gut angenommen wurden auch die Torfkahnfahrten, auf denen der Bootsführer über die Geschichte der Torfschifffahrt berichtete. Ein Glücksrad sorgte zusätzlich für Unterhaltung. Als Hauptpreis wurde ein Schnupperkursplatz verlost.

Zwischendurch blieb Zeit für Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen an persönliche Rudergeschichten und Momente aus der Vereinsgeschichte.

Ein Gast beschrieb seine Eindrücke beim Abschied: „Ihr habt euch nicht nur richtig viel Mühe gegeben, es war einfach richtig toll!“

Vielen Dank an alle Helfer:innen, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. Und danke an das Wetter, das besser nicht hätte sein können.

Jenny Bredull

Erfahrungsbericht: Barkenfahrt mit Hannes

Hannes steuerte die Barke immer wieder auf die Hamme hinaus und die Besucher konnten mitfahren. Eine Barke ist ein Boot in dem acht Leute rudern, immer zwei nebeneinander, und eine Person steuert. Neben der Steuerperson vorne gibt es noch zwei Plätze. Ich bin mitgerudert und habe auch neben Hannes gesessen. Es war immer voll und gab mehr Fahrten als eigentlich geplant waren. Die letzten Ausfahrten waren besonders voll und toll. Ganz viele Kinder waren dabei und vorne und hinten saßen noch jeweils vier Leute extra oben auf dem Boot und haben die Füße ins Wasser gehalten. Es war auch toll, weil endlich auch Insa mitgefahren ist, die vorher mit mir am Kinderstand gearbeitet hat. Auch der Stadtrat hatte Spaß am Barke fahren!

Tilda

Bilder: J. Bredull, M.W. Schneemann, E. Strehl,